Freitag, 22. Mai 2015

Visumstermin in der amerikanischen Botschaft Berlin

Hallo Leute,
heute hatte ich meinen Termin in der amerikanischen Botschaft in Berlin, über den ich euch jetzt etwas erzählen möchte.

Gestern Nachmittag (Donnerstag) sind meine Mutter und ich nach Berlin gefahren (ca. 2 Stunden 30 Minuten Fahrzeit), wo wir anschließend die Nacht in einem Hotel 20 Meter von der Botschaft entfernt verbrachten.

Heute (Freitag; ich wurde von der Schule für heute freigestellt, da die Botschaft keine Termine am Wochenende vergibt) bin ich ca. 6.30 Uhr aufgestanden, da ich meinen Termin um 8 Uhr hatte.  Ich bin also ca. 7.35 Uhr zur Botschaft gelaufen, vor welcher sich schon eine Schlange von ca. 15 Leuten gebildet hatte. Ab 8 Uhr kamen dann immer fünf Personen gleichzeitig in den Sicherheitsraum neben der Botschaft. Ich war in der vierten Gruppe, die hineinkam (ca. 8.15 Uhr).  Da man keine Taschen, Rucksäcke oder elektronische Geräte mitnehmen durfte, ging ich nur mit meinen Zetteln dort hin. In dem Sicherheitsraum gab es eine Kontrolle wie im Flughafen. Man musste Uhren, Jacke und Gürtel ablegen und dann durch den Metalldetektor gehen.

Danach ging es in die Botschaft und mir wurde gesagt, wie ich meine Zettel ordnen musste. Anschließend ging ich weiter zu einem Mann, der mir die geordneten Papiere abnahm und einen Zettel (auf dem steht, wie der Termin in der Botschaft jetzt abläuft) und ein Heft (in dem die Rechte, die man in den USA hat, drinstehen) in die Hand drückte. Dann erklärte er mir auf Englisch, dass ich die Zettel lesen soll, mir einen Sitzplatz suchen soll und mein Name später aufgerufen wird. 

Ungefähr um 9 Uhr wurde dann endlich mein Name und der Schalter, zu dem ich gehen sollte, aufgerufen. Am Schalter erklärte mir ein freundlicher Amerikaner auf Englisch, wie ich meine Finger auf den Fingerabdruckscanner legen sollte und sagte mir, dass ich mich wieder setzten sollte und später wieder aufgerufen werden würde. Nach 15 Minuten wurde ich dann von einem anderen Amerikaner aufgerufen, der mir dann drei Fragen stellte (auf Deutsch, aber mit einem starken amerikanischen Akzent, sodass ich ganz genau hinhören musste):

1. Was möchtest du in den USA machen?
2. Wo genau gehst du hin? (also in welche Region/ welchen Staat); das weiß ich ja leider noch nicht, weil ich noch keine Gastfamilie habe
3. Was möchtest du für einen Beruf machen? (ich dachte zuerst, er meint, was ich in Amerika für einen Beruf machen möchte, also schaute ich ihn etwas komisch an und wiederholte nochmal, dass ich dort nur zur Schule gehen möchte. Nachdem er dann sagte: "Später... In the future." wurde mir auch endlich klar, was er gemeint hatte.)

Nach dem "Interview" tippte er noch irgendetwas in den Computer und meinte dann: "Das Visum ist genehmigt, wir schicken es in fünf bis sieben Tagen zu."
Das "Interview" dauerte also ganze zwei Minuten und ich kam ca. 9.20 Uhr wieder aus der Botschaft heraus und bin zu unserem Hotel zurückgelaufen und wir sind anschließend zurück nach Hause gefahren.

So, jetzt bin ich sehr froh, dass ich das Thema Visum weitestgehend erledigt habe und wieder einen entscheidenden Schritt weiter in Richtung Auslandsjahr gekommen bin.
Ich melde mich spätestens am 31. Mai wieder und berichte euch dann über mein Vorbereitungstreffen in Leipzig.
Ich wünsche euch schöne Pfingsten,
eure Jessy

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